Zeit für die Seele

Zeit für die Seele

„Eine Seele?!“ – Nein, die hat er nicht!“

Ich habe auch keine, jedenfalls nicht in dem Sinn, wie ich ein Auto oder eine Bohrmaschine habe. Ich bin sehr froh, dass ich mich „beseelt“ fühlen darf, dass ich glauben darf, mehr als ziemlich viel Wasser, gehalten von Haut und Knochen zu sein, dass mein Leben Sinn hat und Sinn macht.

So möchte ich mit meinen Mitteilungen der Seele Aufmerksamkeit schenken, um Hoffnung, Vertrauen, Zuversicht, Liebe zu erinnern und zu bestärken.

Empfangen 510 340 Manfred Bauer

Empfangen

In unserem Leben und auch in unserem Gebet gibt es ein großes Missverständnis: Wir sind fest davon überzeugt, dass das Leben sich durch unser „Haben wollen“ vermehrt. Ich will mehr Wohlstand haben, ich will mehr Freiheit haben, ich will mehr Lebensfreude haben. Mit dieser Haltung leben wir, mit dieser Haltung arbeiten wir und mit dieser…

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Storch
Eine Frage der Perspektive 1920 2560 Martin Knöferl

Eine Frage der Perspektive

„Wenn du dich jeden Tag fragst, ob Du verrückt bist oder die anderen, ist mit dir alles in Ordnung.“ Jetzt kann ich nicht garantieren, ob ich den Satz von Antony de Mello richtig zitiere, mir geht er so auf jeden Fall nicht mehr aus dem Kopf. Er bestärkt mich und er verunsichert mich auch, frage…

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Böüten
Enthusiasmus 1920 2560 Martin Knöferl

Enthusiasmus

Wieder einmal habe ich ein Wort gewonnen. Die Lektüre des Buches von Andre Stern „Begeisterung“ hat es mir erschlossen. „Enthusiasmus“ Enthusiasmus wird in Zeiten, in denen wir uns auf wissenschaftliche Erkenntnisse ausrichten, in denen wir uns an Fakten halten oft als Schwärmerei abgetan, auch wenn Menschen, die Enthusiasmus leben irgendwie faszinieren und manchmal auch beunruhigen,…

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Vom Handeln 507 340 Martin Knöferl

Vom Handeln

Im Handeln wird für Hannah Arendt gleichsam das Geborenwerden immer wieder neu aktualisiert. Im Handeln verwirklicht der Mensch seine höchste Fähigkeit nämlich die Gabe, etwas völlig Neues zu beginnen und einen Prozess in Gang zu setzen, dessen Folgen unabsehbar sind. Im Handeln wird auch deutlich, dass das Beziehunsgeflecht, in dem wir leben, nicht zulässt, etwas…

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anfangen 441 340 resonanz jetzt

anfangen

„Weil jeder Mensch aufgrund des Geborenseins ein initium, ein Anfang und Neuankömmling in der Welt ist, können Menschen Initiative ergreifen, Anfänger werden und Neues in Bewegung setzen. Der Neuanfang steht stets im Widerspruch zu statistisch erfassbaren Wahrscheinlichkeiten, er ist immer das unendlich Unwahrscheinliche, er mutet uns daher, wo wir ihm in lebendiger Erfahrung begegnen immer…

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Grab
Anverwandlung 1280 960 Martin Knöferl

Anverwandlung

Der Blick ins Grab Die Vision ausgedacht Die Perspektive enttäuscht Das Konzept gescheitert Die Vorstellung an der Wirklichkeit zerschellt Die Hoffnung in Tränen zerronnen   Sie wendet sich um Sie erkennt Jesus im Gärtner nicht „Maria“ personare – resonare Anverwandlung unverfügbar – wunderbar Halleluja Martin Knöferl Beitragsfoto: Ulrich Berens

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Ostern leben 2560 2259 resonanz jetzt

Ostern leben

Aufmerksam und dankbar für die vielen kleinen und großen Erfahrungen von Auferstehung mitten im Leben   Froh und dankbar für einen Glauben der Aufmerksamkeit und Zuversicht bestärkt   Bestärkt und dankbar im gemeinsamen erfahren und feiern dieses Glaubens   Ich freu mich, dass ich Dir mit einem Satz aus der „Kleinen Suite“ einen musikalischen Ostergruß…

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Altes Holz 1713 2560 Martin Knöferl

Altes Holz

Holz von einer alten Scheune, die abgerissen wurde, zu nichts mehr zu gebrauchen. Bestenfalls Brennholz und das auch nur mit geringem Heizwert. Altes Holz, ein Zeichen für Vergänglichkeit. Ein Kreuz Holz zu einem Kreuz im Stil der Romanik gefügt, ausgewogen, würdevoll. In der Mitte offen Das Kreuz ist in der Mitte offen. Offen sein. Ich kann…

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Trägheit 612 595 Martin Knöferl

Trägheit

Im Unterschied zur Erschöpfung ist die Trägheit vor allem Gleichgültigkeit, die sich im willentlichen Ignorieren dessen, was im Eigeninteresse liegt, zeigt. Sie ist die bequeme Neutralität, die uns nahelegt, sich rauszuhalten. Als Denkfaulheit und als Selbstunterforderung, oft genug getarnt als Überlastung tritt sie zutage. Trägheit macht, paradoxerweise, erfinderisch: Wir arbeiten daran, immer mehr Bewegung zu…

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