Das ist der Titel der Biographie der bedeutenden Lyrikerin Mascha Kaleko,
die ich auf Empfehlung im Resonanzgeschehen gelesen habe und die mich sehr berührt.
Wenn ich selbst eine Wolke wäre und selbst entscheiden könnte,
welche Form ich annehmen kann,
möchte ich viele Möglichkeiten ausspielen:
Eine kleine Wolke im strahlend blauen Himmel,
Wolken die Regen bringen,
auch bedrohliche Gewitter,
nach denen ein Regenbogen aufscheint.
Mich in Nebel verwandeln, der alles verlangsamt
und mehr Achtsamkeit erfordert,
der die Grenzen von Himmel und Erde verwischt.
Auf Dauerregen möchte ich verzichten
und manchmal auch ganz auf meine Anwesenheit.
Heute einmal Schnee hervorzaubern,
der an die Einleitung der Unverfügbarkeit erinnert.
Und ich möchte den letzten Satz der Biographie
mit Mascha Kaleko, dem Autor und manch anderen umsetzten.
Zerreißen unsere Pläne. Sind klug. Und halten uns an Wunder.
Martin Knöferl