Haltung der Dankbarkeit

Haltung der Dankbarkeit

Haltung der Dankbarkeit 1280 960 Wolfgang Kretschmer

In meiner „Corona-Isolation“ habe ich ein Buch von Bruder David Steindl-Rast OSB (*1926 in Wien) gelesen: „Ich bin durch Dich so ich.“ Vier-Türme-Verlag 2019.

Durch das Buch bin ich auf eine Internetseite hingewiesen worden, die mich auch an das Thema „Resonanz“ erinnert. Dankbarkeit als „Resonanzgeschehen“.

Auf der Internetseite (https://www.dankbar-leben.org/) liest man folgendes zu Beginn:

„Unsere Aufmerksamkeit auf die Haltung der Dankbarkeit zu richten, ist eine Form achtsamer spiritueller Praxis, die den Vorzug hat, dass sie sehr schnell Resultate zeigt. Wenn wir uns am Morgen vornehmen, dankbar zu sein für alles, was uns an diesem Tag begegnet, werden wir am Abend vielleicht bereits spürbar glücklicher sein.
Dankbarkeit heißt, den gegebenen Augenblick und jede gegebene Gelegenheit als Gabe, als Geschenk, wahrzunehmen. So wachen wir auf zu einer neuen Lebendigkeit. Das gibt uns tausend Gelegenheiten, uns zu freuen! Und es schenkt uns auch unzählige Gelegenheiten, den Sinn in Situationen zu entdecken zu lernen, die uns zuerst einmal gar nicht als Geschenke erscheinen. Das ist eine spirituelle Übung und nicht einfach.“

Quelle: Auszüge aus Texten und Vorträgen von Br. David Steindl-Rast, u.a. „Vision zum Netzwerk“, 2016

Wolfgang Kretschmer

  • Eva Maria Dörr – Schratt 3. April 2022 um 12:18

    Mich beschäftigt dasselbe Thema seit Wochen, ausgehend von meiner Lektüre „Der Flug des Raben“ von Richard Wagamese, eines kanadischen Indianers. In seinem Buch, das viele ursprüngliche Riten seines Volkes aufzeigt, findet sich auch das Ritual des täglichen Räucherns, verbunden mit dem Dank an den Schöpfer und der Bitte, dem Beter nur für heute beizustehen, ein guter Mensch zu sein.
    Seit dieser Lektüre bin ich noch einmal bewusst zu dieser morgendlichen Dankbarkeitsübung zurückgekehrt und stelle fest, dass sich jeden Tag anderes zeigt und das in einer Fülle, die ich gar nicht überschauen kann.
    Auch wenn sich manches im Laufe des Tages verliert, so war der Start doch stets positiv und „verdankt“. Es bleibt ein Gefühl der Freude zurück. Und weil es, wie vorab beschrieben, in manchen Situationen eben auch nicht einfach ist, wird mich diese Übung noch lange begleiten.

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