„Ich halte meine Seele in die Sonne!“
antwortet einer auf die Frage,
warum er so lange verweile.
Ich halte vorerst meinen Kopf in die Sonne,
gezeichnet von der Blässe des Winters
und auch die verspannten, verhockten Glieder
voll Hoffnung,
dass sie, die leuchtende Tochter des Lichts,
zusammen mit dem freundlichen zärtlichen Hauch des Windes
beseligend allmählich zu Herzen gehe.
Günter Grimme
Beitragsfoto: Elisabeth Wiedemann