Eine Anfrage erreicht mich.
Mir wird zugetraut,
Impulse zur Wertschätzung bei einer Konferenz zu geben.
Die Anfrage löst Fragen aus –
Wie kommen sie auf mich?
Wie ist das mit der Wertschätzung?
Muss ich mir da was erarbeiten?
Eine PowerPoint, ein Handout?
Sollte ich doch mal bei der künstlichen Intelligenz nachfragen?
Mir fällt die junge Polizistin ein,
die von ihren Erfahrungen in der Gewaltprävention erzählt.
„Man kann nur schützen, was man schätzt!“
Etwas schätzen –
wirklich schätzen –
verändert wohl die Wirklichkeit –
Eine Ahnung steigt in mir auf,
diese Wertschätzung ist mehr als Höflichkeit,
mehr als Bitte und Danke.
Wertschätzung formt eine Haltung:
Achtsamkeit, Respekt,
Dankbarkeit für erlebte Freude und Gelingen.
Und das im Bewusstsein der Unverfügbarkeit.
Martin Knöferl
Beitragsgrafik: Wolfgang Kretschmer