einsam
Niemals bin ich weniger müßig als in meinen Mußestunden und niemals weniger einsam, als wenn ich alleine bin. Marcus Tullius Cicero 106 – 43 v. Chr.
weiterlesen„Eine Seele?!“ – Nein, die hat er nicht!“
Ich habe auch keine, jedenfalls nicht in dem Sinn, wie ich ein Auto oder eine Bohrmaschine habe. Ich bin sehr froh, dass ich mich „beseelt“ fühlen darf, dass ich glauben darf, mehr als ziemlich viel Wasser, gehalten von Haut und Knochen zu sein, dass mein Leben Sinn hat und Sinn macht.
So möchte ich mit meinen Mitteilungen der Seele Aufmerksamkeit schenken, um Hoffnung, Vertrauen, Zuversicht, Liebe zu erinnern und zu bestärken.
Niemals bin ich weniger müßig als in meinen Mußestunden und niemals weniger einsam, als wenn ich alleine bin. Marcus Tullius Cicero 106 – 43 v. Chr.
weiterlesenIch gönne mir jetzt eine kleine Einsamkeit, meine Tochter feiert ihre Hochzeit. Die standesamtliche Trauung, die Geschenkübergabe und Gratulation, der Gottesdienst, das Kaffeetrinken, Gespräche…. wunderbar Momente der Zweisamkeit konnte ich bei den Beiden beobachten und mit meiner Frau erleben.. Was für ein Glück! Die ganze Woche ist mir ein Satz von Hannah Arendt nachgegangen:…
weiterlesen… Ich erwähne die verschiedenen Formen des Alleinseins (Einsamkeit, Entfremdung, Verlassenheit, Isoliertheit) beziehungsweise die verschiedenen Weisen, in denen sich menschliche Einzigartigkeit artikuliert und aktualisiert, weil es so ungeheuer leicht ist, sie miteinander zu verwechseln – und das nicht nur, weil wir dazu neigen, hinsichtlich Unterscheidungen nachlässig und unaufmerksam zu sein, sondern auch weil diese Formen…
weiterlesen„Einsamkeit bedeutet, dass ich obwohl allein, mit jemanden (das heißt mit mir selbst) zusammen bin. Sie bedeutet, dass ich Zwei-in-Einem bin, wohingegen Verlassenheit und Isoliertheit diese Art von Schisma, diese innere Zweiheit, in der ich mir selbst Fragen stellen und von mir Antworten erhalten kann, nicht kennen. … Wenn sich nun eine Person (Anmerkung von…
weiterlesenMetamorphose https://resonanz.jetzt/wp-content/uploads/2023/05/Raupe-Schmetterling-Gesellschaft-Wandlung-Erneuerung.mp4 Mathias Forster 🌍 Stiftungsrat + Geschäftsführer Bio-Stiftung Schweiz 💚 Zukunftsgestalter l Networker l Unternehmer l Künstler l Selbstdenker Beitragsfoto: Elisabeth Wiedemann
weiterlesenIch muss, nein nicht, weil mich jemand drängt oder gar zwingt. Ich muss, weil es mir ein Anliegen, ein Bedürfnis ist. Ich muss – daran habe ich gedacht, wie Hartmut Rosa in dem Büchlein „Demokratie braucht Religion“ davon schreibt, wie „voraussetzungsreich“ das Resonanzgeschehen ist. Ja, oftmals sehr einfach und doch voraussetzungsreich – ich muss erreichbar…
weiterlesenSchauen, das meint zunächst einfach Wahrnehmen. Schauen, wirklich schauen, tiefer blicken. Schauen will uns schließlich zu Ein-Sicht und damit zu einem Neu-Sehen führen. Sehen mit österlichen Augen. Ich wünsche uns Osteraugen, die im Tod bis zum Leben sehen, in der Schuld bis zur Vergebung, in der Trennung bis zur Einheit, in den Wunden bis zur…
weiterlesenBitte Wir werden eingetaucht und mit dem Wasser der Sintflut gewaschen Wir werden durchnässt bis auf die Herzhaut Der Wunsch nach der Landschaft diesseits der Tränengrenze taugt nicht der Wunsch den Blütenfrühling zu halten der Wunsch verschont zu bleiben taugt nicht Es taugt die Bitte, dass bei Sonnenaufgang die Taube den Zweig vom Ölbaum bringe…
weiterlesenIn seinem Buch über die Würde des Menschen, schreibt Gerald Hüther, dass es neben den Grundbedürfnissen, Essen und Schlafen zwei weitere Grundbedürfnisse gibt: Verbundenheit und Wirksamkeit. Ich werde wahrgenommen, ich werde angenommen, bin geborgen, gehalten, werde getröstet, fühle mich geliebt, es ist gut, dass es mich gibt. Diese Grundbedürfnisse können wir uns nicht selber stillen.…
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