Nein, es geht nicht darum rosarote Brillen aufzusetzen,
an diesem Fastensonntag, der durch die liturgische Farbe rosa geprägt ist.
Der Blick soll schon auf Ostern gelenkt werden,
das Fest des Lebens soll hereinstrahlen ins Heute.
Rosa in der von der Farbe Violett geprägten Fastenzeit.
Eine Zeit, die ermutigen möchte, die Augen
nicht vor den blauen Flecken an Leib und Seele zu verschließen.
Blaue Flecke, die nach schmerzvollen Ereignisse entstehen
und anzeigen, dass Heilung bevorsteht.
Keine rosaroten Brillen,
sondern dankbarer Blick
auf die unglaubliche Liebe,
die manchmal in Schmerz und Leid
erweckt wird, sichtbar und spürbar wird.
Keine rosaroten Brillen,
sondern dankbarer Blick
auf Wunderbares
im Hier und Jetzt.